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Die am häufigsten verwendeten VoD-Begrifflichkeiten

In diesem Bereich haben wir Ihnen eine Auswahl häufig benutzter VoD-Begrifflichkeiten zusammengestellt.

Technik

100 Hz / 200 Hz
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Eine hohe Hertz-Frequenz (Hz), also die Zahl der gezeigten Bilder pro Sekunde, lässt schnelle Bewegungen auf LCD-Fernsehern noch schärfer erscheinen.

16:9 / 4:3
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Belief sich das Seitenverhältnis des Bildschirms älterer TV-Geräte auf 4:3 (1,33:1), beträgt das aktuelle Format der heutigen Flachbildfernseher in der Regel 16:9 (1,78:1).

480i/p / 576i/p / 720p / 1080i/p
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Die Angaben stehen für die Anzahl der Zeilen, aus denen sich ein Fernsehbild zusammensetzt, sowie dessen Aufbau aus Halb- (“i”, Interlacing) oder Vollbildern (“p”, Progressive). Von HDTV spricht man ab 720 Bildzeilen (720p).

A bis Z

A-VoD
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Beim „Ad-supported Video on Demand“ handelt es sich um einen kostenlosen Video-Stream mit Werbeeinblendungen.  Die Nutzungszahl und -dauer der Leihvideos variieren je nach Anbieter.

Auflösung
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 Je höher die Auflösung, umso mehr Bildpunkte - sog. Pixel (px) - enthält ein Bild. Bei normalen Fernsehbildern beträgt die Auflösung ca. 400.000 Pixel. Beim hochauflösenden HDTV setzt sich das Bild aus bis zu zwei Millionen Pixeln zusammen. Bei digitalen Fotokameras liegt die Auflösung bei ca. fünf bis 25 Millionen px.

Blu-Ray
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Die Blu-Ray-Disc (BD) ermöglicht das Speichern von Filmen in HD- und hoher Sound-Qualität, da sie gegenüber ihrer Vorgängerin, der DVD, etwa fünfmal so viele Daten erfasst. Neben der bespielten Film-Blu-Ray (BD-ROM) unterscheidet man zwischen einmal beschreibbaren BD-Rs und wiederbeschreibbaren BD-REs.

Digital TV
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Gegenüber seinem Vorgänger, dem analogen Fernsehen,  werden beim Digitalen Fernsehen nur sehr geringe Datenmengen übertragen, bei denen lediglich Informationen zu veränderten Bildteilen innerhalb einer  Filmsequenz  übermittelt werden müssen. Dies bedeutet eine höhere Übertragungseffizienz: Statt vormals einem überträgt ein Satelliten-Transponder nun bis zu zehn Sender. Aufgrund der optimalen Korrespondenz von digitalem Fernsehen und Internet-Technologie wird das Netz ein immer wichtigeres Übertragungsmedium, neben der Ausstrahlung klassischer Fernsehsender via Web-TV entwickeln sich zunehmend  auch reine Internet-Sender.

Download
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Das Herunterladen bzw. Empfangen von Daten aus dem Internet auf einen Computer oder ein Mobilgerät. Das  Hochladen oder Senden von Daten bezeichnet man als „Upload“.

DSL
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Der „Digitale Teilnehmer-Anschluss“, „Digital Subscriber Line“, ist ein Breitband-Internet-Zugang und eine technologische Weiterentwicklung von Modem und ISDN. Die DSL-Übertragungsrate (MBit/s = Megabit pro Sekunde) ist relevant in Bezug auf die empfangbare Qualität von Video on Demand via Internet. Neue VDSL-Angebote ermöglichen Übertragungsraten von bis zu 50 MBit/s und damit eine ausgezeichnete Wiedergabequalität. 

DVB-S / DVB-C / DVB-T
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Die Abkürzungen stehen für Digitales Fernsehen („Digital Video Broadcasting“) und dessen Empfangsarten: DVB-S via Satellit, DVC-C via Kabel und DVB-T via Antenne.

Free VoD
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Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Streaming-Angebot. Die Nutzungszahl und -dauer der Leihvideos variieren je nach Anbieter.

EST
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Beim Abrechnungsmodell „Electronic-Sell-Through“ erfolgt die Bezahlung pro Einzel-Download, also tatsächlich abgerufenem Programm. Dabei kann der User unterschiedlich weit reichende Nutzungsrechte erwerben:

-       DTB: „Download-to-Burn“. Beim Herunterladen eines Videos auf Kaufbasis werden weiterreichende Nutzungsrechte miterworben, die nicht nur das unbegrenzte Abspielen, sondern auch das Brennen auf DVD gestatten. Eine Vervielfältigung und Weitergabe dieser Privatkopie ist untersagt. In der Regel sind DTB-Produkte durch einen Kopierschutz vor Missbrauch geschützt.

-       DTO: „Download-to-Own“. Beim Herunterladen eines Videos auf Kaufbasis erwirbt der Nutzer das Recht zur dauerhaften Speicherung und zum unbegrenzten Abspielen des Videos. Das Brennen auf DVD ist untersagt.

-       DTR: „Download-to-Rent“. Beim Herunterladen eines Videos auf Kaufbasis erwirbt der Nutzer das Recht, das Video innerhalb einer begrenzten Nutzungsdauer beliebig oft abzuspielen. Brennen auf DVD und das Abspielen über den Nutzungszeitraum hinaus sind nicht möglich.

HBBTV
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„Hybrid Broadcast Broadband TV“ steht für per Rundfunk und Internet ausgestrahltes Fernsehen. Das Internet liefert dabei zusätzliches Material zu den im Fernsehen gezeigten Sendungen wie beispielsweise ein Sendungsarchiv (Mediathek), Programmvorschau und Videotext.

HD+
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Die HD-Programme großer Privatsender wie RTL HD oder Pro7 HD sind über die Plattform HD+ des Satellitenbetreibers Astra zu empfangen, lassen sich allerdings nur eingeschränkt aufzeichnen.

HDMI / HDMI ARC
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Als “High Definition Multimedia Interface” bezeichnet man einen Anschluss für digitale Bild- und Tonsignale. Für Bild und Ton kann ein Kopierschutz bestehen. Der zusätzliche Sound-Kanal des HDMI ARC („Audio Return Channel“) ermöglicht die Übertagung des Fernsehtons an eine Heimkinoanalage.

HD Ready
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Fernsehgeräte, die eine Wiedergabe von HDTV ermöglichen, bezeichnet man als „HD Ready“. Ihre Anzeige besteht aus mindestens 720 Bildzeilen, und sie verfügen beispielsweise über einen HDMI-Anschluss. Die Kennzeichnung „HD Ready 1080p“ steht für Full HD, die gestochen scharfe Wiedergabe von HDTV-Bildern in 1080 Bildzeilen.

HDTV
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Fernsehübertragungen mit 720 Bildzeilen oder mehr bezeichnet man als „High Definition Television“.  Der Standard HDTV liefert eine schärfere Bildqualität als sein Vorgänger PAL.

LCD
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“Liquid Crystal Display” bezeichnet die Flüssigkristallanzeige gängiger Flachbildschirme, Kamera- und Handy-Displays.

LED
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LED-Leuchten, sog. „Licht emittierende Dioden“, zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und geringen Stromverbrauch aus.

NVOD
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 „Near Video on Demand“ ist eine improvisierte VoD-Lösung, bei der es sich nicht über einen  Daten-Abruf via Internet-Verbindung handelt, sondern um ein Programm, das mehrmals täglich über Kabel, Satellit oder Antenne ausgestrahlt wird. So hat der Zuschauer die Möglichkeit, einen Film zu mehreren Sendezeiten abzurufen.

OLED
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Bildschirme mit OLED, einzelnen „organischen Leuchtdioden“ für jeden Pixel, benötigen anders als LCDs keine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung und ermöglichen daher ein extrem flaches  Monitorformat mit großem Betrachtungswinkel sowie eine Wiedergabe mit intensiven Farben und scharfen Kontrasten.

Online Videothek
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Eine Online Videothek ermöglicht das Leihen oder Kaufen von Filmen in Form eines Daten-Downloads aus dem  Internet auf einen Computer bzw. Mobilgerät oder mittels Zusatzgerät („Set-Top-Box“) auf einen Fernseher.

Pay-per-View (PPV)
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Die Bezahlung bei Pay-per-View-Angeboten erfolgt pro Einzelabruf, also tatsächlich abgerufenem Programm.

Pixel
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Pixel (px) sind einzelne Bildpunkte in der Anzeige von Flachbildschirmen oder der digitalen Fotographie

Plasma
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Plasma-Bildschirme zeichnen sich durch ihren großen Betrachtungswinkel aus. Ihre Pixel bestehen aus winzigen, mit einem  Gas gefüllten Zellen, das durch elektrische Impulse zum Leuchten gebracht wird.

Shutter-Brille
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Das rechte und das linke Glas dieser 3D-Brille werden abwechselnd undurchsichtig in der Abfolge der Fernsehbilder, die aus der Perspektive des rechten und des linken Auges gezeigt werden. Das menschliche Gehirn setzt beide Blickwinkel zu einem dreidimensionalen Bild zusammen.

Smart Card
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Auf dieser Abo-Karte für Bezahlsender und verschlüsselte Programme befindet sich ein Code, der die Ausstrahlung sichtbar macht.  TV-Geräte oder Empfangsmodule verfügen über einen passenden Steckplatz für die Smart Card.

Smart-TV
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Dieser Fernseher verfügt über einen Internetanschluss, der weitere Online-Inhalte zum Fernsehprogramm, wie Mediatheken, Internet-Videotheken, Info- und Entertainment-Angebote, zugänglich macht.

Streaming
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Streaming-Dienste ermöglichen die Film- oder Musikwiedergabe aus dem Internet oder auf dem PC, wobei die Bild-und Ton-Daten nicht gespeichert werden können. Hierzu zählen beispielsweise Mediatheken, Online Videotheken und Internetradio.

S-VoD
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Bei dem Abonnement „Subscription based Video on Demand“ handelt es sich um ein Abrechnungsmodell, bei dem der Nutzer nicht pro abgerufenem Programm (Download oder Stream) zahlt, sondern pauschal für einen festgelegten Zeitraum oder ein Programmpaket, z.B. in Form einer monatlichen Grundgebühr.

T-VoD
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Bei „Transactional Video on Demand“, einem Synonym für „Pay-per-View“, handelt es sich um ein Abrechnungsmodell, bei dem der Nutzer pro Einzelabruf (per Download oder Stream), also tatsächlich abgerufenem Programm, zahlt.

UHDTV (4k)
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Dieser TV-Standard mit vierfacher HDTV-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) verspricht eine noch detailreichere Bildwiedergabe, wird jedoch vermutlich erst 2015 möglich. Die extrem hohe Auflösung ermöglicht auch die Wiedergabe von digitalen Fotos und Computerspielen.

VHDSL
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Bei „Very High Speed Digital Subscriber Line“ handelt es sich um einen extrem schnellen DSL-Internetzugang mit einer Übertragungsrate von bis zu 50 MBit/s.

Video on Demand (VoD)
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VoD ist der individuelle Abruf eines Videos per Download aus dem Internet oder per direkter Wiedergabe über einen Streaming-Dienst mittels entsprechender Software. Der Empfang in Echtzeit per Video-Stream erfordert für eine optimale Bildqualität einen schnellen Internetzugang (via Kabel oder DSL) von mindestens 6 MBit/s.

Zeitversetztes Fernsehen
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Mit einem Druck auf die Fernbedienung kann das laufende Fernsehprogramm auf dem Bildschirm angehalten und im Hintergrund aufgezeichnet werden. Durch erneutes Drücken läuft es zeitversetzt weiter.